Studentische Beiträge: Archäologie

Teilabguß Alexander des Großen als Pharao
von Samantha Feick
Bei dem Abguß handelt es sich um den Teilabdruck in Gips einer leicht unterlebensgroßen Statue aus Rosengranit. Der Ausschnitt umfaßt den Kopf vom Scheitel bis zum Brustansatz in Vorderansicht. [Weiterlesen]
Die Arbeit mit Gipsabgüssen
von Michelle Frost
Die Arbeit mit Gipsabgüssen hatte schon immer einige Vorteile für Archäologen gegenüber moderneren Reproduktionsmethoden. An erster Stelle sei hier die Fotografie angeführt. Was die Arbeit mit Gipsabgüssen zu leisten vermag, konnte Hans Schrader in seinem 1924 erschienenen Buch „Phidias“ zeigen. Er beschäftigt sich darin mit den Werken des athenischen Künstlers Phidias sowie seines Umkreises. Im Besonderen bezieht er die Bildhauer Paionios, Alkamenes und Kallimachos mit ein. Schrader versucht durch Vergleiche von ausgewählten Objekten diese den einzelnen Bildhauern, insbesondere Phidias, zuzuordnen. [Weiterlesen]

Der "Perserschutt"
von Patrick Kiefer
Die Bezeichnung „Perserschutt“ ist eine Wortschöpfung von den Archäologen Wilhelm Dörpfeld und Franz Studniczka. Das Wort ist ein „terminus technicus“ und bezieht sich auf die Zerstörungsschichten der Athener Akropolis. Er ist einer der wichtigsten Termini für den Epochenübergang von Archaik zu Klassik. [Weiterlesen]

Der Gigantengiebel
von Benjamin Leukart
Während seiner Zeit in Athen studierte Hans Schrader auf der Akropolis den Gigantengiebel des alten Athenatempels, der von den Persern zerstört wurde. Dieser Giebel zeigt Szenen einer Gigantomachie, einen Kampf zwischen griechischen Göttern und den Giganten, und konnte unter Schraders Leitung 1895 restauriert und zusammengesetzt werden. Wegen der beengten Verhältnisse und die schlechte Beleuchtung vor Ort gestaltete sich eine genaue, positionsgetreue Rekonstruktion aber schwierig. [Weiterlesen]

Vom Objekt zur Kulturgeschichte. Wie Archäologen arbeiten - Das Ausstellungskonzept
von Lukas Prawetz
Zum 10-jährigen Jubiläum des Institutes für Archäologischen Wissenschaften soll die Ausstellung den Besuchern einen kleinen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Disziplinen des Institutes gewähren. Jede der Disziplinen soll im Zuge der Ausstellung durch einen quadratischen Pavillon und durch ausgewählte archäologische Objekte auf einem Podest in der Mitte dieses Pavillons repräsentiert werden. [Weiterlesen]

Ein Kopfgefäß aus der Originalsammlung der Klassischen Archäologie
von Jessica Pulver
Das Gefäß ist in Form eines menschlichen Kopfes modelliert und zeigt das Gesicht eines bärtigen Mannes. Ob mit diesem Kopf eine bestimmte Person gemeint ist, muß mangels Attribute offen bleiben. Funktion und Gestalt lassen jedoch Vermutungen über die Identität des Dargestellten zu. [Weiterlesen]

Hans Schrader
von Jessica Pulver
Hans Schrader wurde am 1. April 1914 zum ersten Professor im Fach Klassische Archäologie an der in diesem Jahr neu gegründeten Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt a. M. berufen. Schrader baute in Frankfurt die Sammlung der Gipsabgüsse auf dem Grundstock der ehemaligen städelschen Abguss-Sammlung auf. Ein besonderes Gewicht legte er dabei auf die archaische und klassische Epoche für seine Forschung und Lehre. Auch der Bibliotheksbestand konnte von ihm durch die Integration verschiedener Nachlässe ausgebaut werden. [Weiterlesen]
Phidias
von Silke Ribbrock
Phidias war ein Athener Bildhauer. Phidias war schon zu Lebzeiten ein gefragter Bildhauer und in der späteren Antike hochberühmt. Nicht nur, dass ihm nach seinem Tod noch Werke zugeschrieben wurden, die er offensichtlich nicht mehr erschaffen haben konnte. Auch wurden seine bekanntesten Werke in Kopien sowie sogar als Originale in die Welt getragen. [Weiterlesen]

Lekythen - Gefäßtypus
von Anne Sellung
Was sind Lekythen? Wie groß sind sie? Der Begriff „Lekythos“ bezeichnet einen antiken Gefäßtypus aus gebranntem Ton zur Aufbewahrung von Duftöl. [Weiterlesen]

Weißgrundige Lekythen - Gestalt und Funktion
von Anne Sellung
Wodurch zeichnen sich weißgrundig Lekythen aus? Der Terminus „weißgrundig“ leitet sich von dem Überzug an Gefäßkörper und Schulter ab. Dessen weiße Farbe entsteht durch das Auftragen von besonders Eisenarmen Tonschlicker vor dem Brand. [Weiterlesen]

Die Originalsammlung
von Kathrin Thull
„Scherben bringen Glück – aber nur dem Archäologen“ stellte schon Agatha Christie fest. In diesem Sinne scheint es auch nicht verwunderlich, dass Hans Schrader einige Jahre nach Gründung des Instituts das Fundament der archäologischen Originalsammlung mit 58 griechischen Scherben legte, die er 1918/19 von seinen Fachkollegen F. Winter und W. Weber erhielt. [Weiterlesen]

Bilder auf weißgrundigen Lekythen
von Christine Weidlich
Die Bilder auf den weißgrundigen Lekythen liefern wichtige Hinweise auf ihre Verwendung am Grab sowie auf Grabkult und Grabpflege allgemein. Den antiken Betrachtern war Bedeutung dieser Bilder natürlich noch bekannt, doch ist in der modernen Forschung ein gewisser Spielraum in ihrer Interpretation vorhanden, und viele Fragen können nicht sicher beantwortet werden. [Weiterlesen]
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